Schottland

Die Welt verändern, eine Seite nach der anderen…

Eine kleine Geschichte davon, wie schnell man an eine Reise auf eine große Insel kommt.

Hallo liebe Interessierte.
Ich bin Heiko und nachdem Daniel diese wunderbare Seite erstellt hat, hat er mich gebeten einige "kurze" Worte zu verfassen um den Lesern die Entstehungsgeschichte der Reise und der Reisegruppe näher zu bringen. Diesem Wunsch komme ich sehr gerne nach, nur die Sache mit "kurz"….naja, wer mich kennt der weiß, dass die folgenden Zeilen für mich schon eine Kurzform ist. Nun viel Spaß beim Nachlesen "unserer" Geschichte.

Vor gut 3 Jahren habe ich mal wieder mit einigen Leuten zusammengesessen und uns über unser schönes Hobby Motorradfahren unterhalten. Wie immer bei diesen Gesprächen kam es dann auch schnell zu den Zielen die man(n) unbedingt mal mit einem Motorrad besuchen sollte. Wie jedes Mal fielen Namen wie: Nordkap, Norwegen, Schweden, Südfrankreich und auch Schottland. Wie immer waren sich eigentlich alle im Geheimen darüber klar, dass es zwar schöne Ziele sind, aber ein Besuch dort wohl eher unter die Rubrik "Fantasie" fällt.
Da ich nun aber nicht mehr nur fantasieren wollte, habe ich zu meinen Gesprächspartnern folgenden, folgenschweren Satz gesagt: "Immer reden wir nur, nie passiert was." Eh ich mich versah wurde ich mit großen Augen angesehen und es kam von zwei Gesprächsteilnehmern der Spruch zurück: "Wenn du es planst, sind wir dabei!"
Ok, gesagt getan, wer mich kennt weiß das so was genau die Herausforderung ist die ich brauche und ich sagte zu, die Planung zu übernehmen. Noch im gleichen Gespräch beschlossen wir, das in ca. 3 Jahren ab diesem Zeitpunkt endlich Taten den Worten folgen sollten und wir eine Schottlandtour unternehmen wollen. Schottland sollte es werden, weil alle Beteiligten Schottlandfans waren.
Schnell war das Internet von mir nach dem vermeintlich "besten" Reisezeitraum für eine Schottlandtour befragt und wir konnten innerhalb weniger Tage den Zeitraum "Ende Mai" für uns festlegen.
Nachdem wir zu diesem Zeitpunkt 3 Leute waren die dieses Abenteuer angehen wollten, dachte ich das es nicht so schlecht ist, wenn wir zu 4 sind und ich fragte Brandy, der grade erst an unsere Anstalt gewechselt war, ob er nicht Interesse habe mitzukommen. Ein klares Ja von ihm war dann für mich genug, so dass ich ihn auf zwei unbedacht dahergeredeten Silben festnageln und ihn ein Jahr später beim Wort nehmen konnte.
Ein Jahr später erinnerte ich alle 3 an das, was wir gemeinsam besprochen hatten und teilte mit, dass ich nun Ernst machen würde und in die Planung einsteige. Ich sah dabei in 3 völlig erstaunte Gesichter, da vermutlich wie immer, das Thema schon abgehakt und unter der Rubrik "Fantasie" wegsortiert war. Das ich plötzlich doch Ernst machen würde verwunderte zumindest den ein oder anderen. Zwei Kollegen zogen aber nun nach und nach leider aus den unterschiedlichsten, aber nachvollziehbaren Gründen die Reißleine und sagten ihre Teilnahme im Laufe der nächsten Wochen ab.
Brandy blieb wie ich bei der Stange und da ich bei meinen Exkursionen in W(orld) o(f) W(arcraft) den Daniel kennengelernt hatte und wir beim gemeinsamen Spielen über das Medium Teamspeak miteinander in direkter sprachlicher Verbindung standen, bekam er den aktuellen Sachstand der Planung und der Teilnehmer immer "frisch" mit.
Nachdem der Erste abgesprungen war und Daniel dieses mitbekommen hatte (auch das wir nach Ersatz suchten), wurde ich eines Abends von ihm gefragt ob er mit mir mal unter 4 "Ohren" sprechen könne, was ich selbstverständlich gerne tat. Der Inhalt des folgenden Gespräches überraschte mich dann doch etwas, da er fragte, ob er den Frei gewordenen Platz besetzen könne. Ich dachte nur wenige Sekunden nach und sagte dann sofort zu. Ich kannte Daniel zwar nicht persönlich, aber durch unser jahrelanges "Miteinander" im Spiel war für mich klar, das es passt. Plötzlich waren wir eine internationale Gruppe geworden, noch mit einem leichten Überschuss aus Deutschland gegenüber der Schweiz.
Kurz darauf sagte dann auch der zweite Kollege seine Teilnahme ab und wir suchten nach einem neuen 4ten Mitfahrer für unsere Reise.
Lange Rede kurzer Sinn, Daniel hatte die Idee einen seiner Freunde zu fragen ob er denn Interesse an der Sache habe und versprach mir hoch und heilig dass auch dieser Freund gut zu uns passen würde.
Ich besprach das kurz mit Brandy und da es ja egal ist ob man einen oder zwei Schweizer in der Gruppe hat, war auch er einverstanden und so kam der liebe Felix ins Boot. Unsere alte Gruppenstärke war wieder erreicht und sollte sich fortan auch nicht mehr ändern. Auch das Verhältnis Deutsche zu Schweizern war nun völlig ausgeglichen, also alles bestens.
Nach einigen E-Mails die hin und her gingen war klar, wir müssen uns wenigstens einmal persönlich treffen und uns in die Augen sehen bevor es dann gemeinsam auf eine Fähre und auf eine Insel geht.
Also nicht lange überlegt und in Windeseile einen Termin gefunden an dem alle 4 Teilnehmer Zeit haben, es sollte der 17.11.2012 sein.
Als Treffpunkt wurde der schöne Odenwald ausgesucht, da dieser verhältnismäßig in der Mitte beider "Gruppen" liegt und somit die Anreise für alle Beteiligten die gleichen Strapazen bot. Welche Strapazen sich für die Rückreise bieten sollten war zu diesem Zeitpunkt zum einen nicht absehbar und zum anderen durch uns selbst verschuldet.
Hier der Link zu unserem Gasthof den ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann.

www.zum-odenwald.de

Es kam der 17.11. und Brandy und ich machten uns in dem Wissen auf den Weg, dass Felix und Daniel uns nun entgegen kommen und wir gegen 14 Uhr an unserem ausgewählten Treffpunkt ankommen würden um dort auf die beiden zu treffen. Die Fahrt verlief wie eine "normale" Fahrt auf der Autobahn, geprägt von Gesprächen mit Vermutungen und einer großen Portion Vorfreude über das was uns in wenigen Stunden erwarten wird.
Nachdem wir noch ca 1 km vom Ziel entfernt waren bekam ich eine MMS von Daniel mit einem Bild vom Eingangsbereich unseres Gasthofes. Wenige Sekunden später standen wir auch schon auf dem Parkplatz, genau neben einem Auto aus der Schweiz und begaben uns ebenfalls in den Gastraum. Ganze 3 Minuten haben unsere Ankunftszeiten getrennt und wir fanden die beiden "Typen" aus der Schweiz am Stammtisch sitzend vor und konnten auch unsere Getränkebestellung aufgeben bevor Felix und Daniel ihre Getränke bekommen hatten, so das wir dann auch gleich gemeinsam auf den Tag anstoßen konnten (natürlich mit fettarmer Milch).
Nach einer ausgiebigen Begrüßung und einer sehr kurzen Zeit des "abtasten" stellten alle Beteiligten fest: "Das passt! Und nicht nur ein wenig, sondern es passt wirklich gut"
Der Tag verging wie im Flug und wir haben den Tisch nur einmal kurz verlassen um unsere Taschen auf die Zimmer zu bringen. Unmittelbar nach dieser kurzen Unterbrechung fanden wir uns wieder am "Stammtisch" ein und der Tag nahm seinen Lauf. Zu dem ein oder anderen Bierchen kam im Lauf des Abend auch noch das ein oder andere Gläschen der Hausmarke (ein wunderbar milder Obstler dessen reichhaltige Zutaten ich schon wieder vergessen habe) hinzu und gegen 22 Uhr verabschiedeten sich dann auch die ersten Richtung Bett. Wir mussten am nächsten Tag ja wieder zurück fahren und dazu sollte man ja fit sein.
Nachdem dann alle (mehr oder weniger) ausgeschlafen hatten und wir das gute Frühstück hinter uns gebracht hatten schauten wir uns noch ein klein wenig in dem Ort um. Die Bewegung tat gut und gegen 11 Uhr kam dann der schwierige Schritt der (vorläufigen) Trennung. Beide Grüppchen setzten sich wieder gen Heimat in Bewegung, mit dem Wissen das ein fantastisches Wochenende hinter ihnen lag, dass die Gruppe in ihrer Zusammenstellung wirklich einfach passt und jeder das Gefühl hat, die anderen schon lange zu kennen.
Die Heimfahrt verlief dann für alle Beteiligten ohne größere Störungen. Daniel berichtete mir nur noch von dem merkwürdigen Umstand, dass der liebe Felix auf der Heimfahrt immer wieder die Zahl 43 erwähnte, warum, wieso und was es bedeutet? Wer weiß das schon!

Nun stehen wir unmittelbar vor unserer Schottlandtour. In 5 Tagen, am 16.05.2013 treffen wir uns hier in Deutschland um am 17.05. gemeinsam nach Amsterdam Iljmuiden zur Fähre zu fahren. An diesem Tag wird also unser Abenteuer Schottland beginnen und nicht mehr der Rubrik "Fantasie" angehören sondern hoffentlich in die Rubrik "Traumurlaub" wechseln. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen und ich bin mir sicher, dass es einfach gut wird.

Für alle die es Interessiert, die Planung für das Cottages und die Fähre habe ich über das Reisebüro Peter Storm in Hamburg abgewickelt. Wir waren da jederzeit gut aufgehoben, die Mitarbeiterin Frau Gehrke ist überaus freundlich und kompetent. Guckst du Link:

http://www.scotland.de/wScot/index.php

In diesem Sinne und bis bald, dann mit kurzen Berichten unserer Reise

Euer

Heiko